Kostenlogik, Kostentreiber und Rechenweg
Luftfracht-Kosten: So entsteht der Preis eines Frachtcharters
Anfrage jederzeit möglich — ohne Konto · Erstreaktion meist innerhalb von 60 Minuten · 24/7 für AOG und zeitkritisch. Optional: Geschäftskonto für Statusverfolgung
Ein Charterpreis ist kein Kilotarif aus einer Preisliste. Er entspricht den Kosten eines Flugzeugs für einen Umlauf – einschließlich der Leerflüge zur Positionierung. Der Rechner unten zeigt eine unverbindliche Spanne; einen festen Preis nennen nur Operatoren für Strecke und Termin.

Kostentransparenz
Blockstunden, Positionierung, Handling, Standzeiten – jede Position vor der Buchung benannt.
CCN ist ein unabhängiger Broker und betreibt keine Flugzeuge. Jeder Einsatz wird nach dem Vergleich mehrerer Optionen bei einem zugelassenen Operator platziert. So arbeitet ein unabhängiger Broker.

Woraus sich der Preis eines Frachtcharters zusammensetzt
- Flugzeit (Blockstunden) des beladenen Abschnitts
- Positionierungs- und Rückflüge, oft ohne Ladung
- Treibstoff zum Preis am Flugtag
- Lande-, Abstell-, Navigations- und Überfluggebühren
- Handling, Ladegerät und Bodendienste an beiden Enden
- Crewkosten bei Übernachtungen oder verlängerter Dienstzeit
- Genehmigungen, Versicherung und Zuschläge für besonderes Handling
Jeden Faktor erläutert ausführlich der Beitrag Kostentreiber im Luftfracht-Charter.
Wie der Flug selbst organisiert wird, beschreibt Frachtflugzeug chartern.
Preisindikation
Was kostet ein Frachtcharter?
Missionsparameter setzen und in Sekunden eine realistische Marktspanne erhalten — unverbindlich, bevor Sie mit jemandem sprechen.
- 01Spannen spiegeln aktuelle Charter- und ACMI-Marktniveaus, abgeglichen mit laufenden Quotings.
- 02Benchmark: ca. 100 t Frischegut Nairobi–Lüttich Roundtrip liegt aktuell bei etwa 450–550 Tsd. US$ auf B747F-Klasse.
- 03Interkontinentale Missionen abseits der Drehkreuze tragen erhebliche Positionierungskosten — in Langstrecken-Schätzungen eingerechnet.
- 04Ein verbindlicher Preis folgt immer nach Operator-Prüfung — Verfügbarkeit, Positionierung und Treibstoff entscheiden.
Kalkulator
Routendistanz
Frachtart
Missionstyp
Nutzlast
Flugzeugkategorie
Geschätzte Spanne, Hin- und Rückflug
Indikative Spanne240.000 $ – 290.000 $
≈ 220.800 € – 266.800 €
Flugzeugkategorie: Mittlerer Frachter
Ca. Blockzeit: 17 h (zwei Sektoren)
In der Charter-Spanne enthaltenDetails ausblenden
- Flugzeug, Crew und Treibstoff
- Übliche Flughafen- und Navigationsgebühren
- Positionierungs- und Leerflüge, nach Distanzstaffel skaliert
- Standard-Bodenabfertigung
Indikative, unverbindliche Marktspannen in USD (EUR umgerechnet zu 0,92). Der finale Preis hängt von Operator-Verfügbarkeit, Saison, Treibstoff, Routing und Frachtdetails ab. Ein verbindliches Angebot folgt auf eine dokumentierte Anfrage.
Ohne Konto möglich · Erstreaktion meist innerhalb von 60 Minuten
Detaillierte KostenaufstellungWann ein Charterpreis wettbewerbsfähig ist – und wann nicht
Sinnvoll, wenn
- — Das Flugzeug ist nach Gewicht oder Volumen gut ausgelastet
- — Rückfracht oder ein nahe stehendes Flugzeug verkürzt die Leerflüge
- — Die Alternative wäre ein verpasster Termin, der mehr kostet als der Charter
Meist nicht die richtige Wahl, wenn
- — Die Ladung nutzt nur einen Bruchteil des Flugzeugs – Teilcharter oder Linie sind günstiger
- — Für einen kurzen Ladeabschnitt ist eine lange Leerpositionierung nötig
- — Der Termin ist flexibel – eine spätere Linien- oder Seefracht kostet deutlich weniger
Für wiederkehrende Kapazität kann die Abrechnung nach Blockstunden im ACMI-Wet-Lease günstiger sein.
Alternativen zum ganzen Flugzeug vergleicht Luftfracht-Charter.
Was der Desk für einen festen Preis braucht
Vollständige Checkliste: Was ein verbindliches Charterangebot voraussetzt.
- 01Genaue Abflug- und Zielflughäfen
- 02Bereitstellungsdatum und Flexibilität in Tagen
- 03Gewicht, Volumen und Maße des größten Packstücks
- 04Warenart und besonderes Handling
- 05Incoterm bzw. wer welchen Abschnitt bezahlt, falls relevant
Flugzeuggröße und Preis (Richtwerte)
Ein größeres Flugzeug kostet pro Stunde mehr, pro Kilogramm bei voller Auslastung aber weniger. Den kleinsten Typ zu wählen, der die Ladung trägt, ist meist der stärkste Hebel.
- Boeing 737-800BCFNutzlast: 21.450 kgHauptdeck-Tür: 3,40 m × 2,16 m (seitlich)
- Boeing 767-300FNutzlast: 53.977–54.884 kg (je nach Triebwerk)Hauptdeck-Tür: 3,40 m × 2,54 m (seitlich)
- Boeing 777FNutzlast: ≈ 102.000 kgHauptdeck-Tür: 3,72 m × 3,05 m (seitlich)
- Boeing 747-400FNutzlast: 112.900 kg (747-8F: ≈ 134.000 kg — Richtwert, nicht herstellerbelegt)Seitliche Hauptdecktür: 3,4 m breit × 3,1 m hoch (lichte Öffnung)
Richtwerte — abhängig von Strecke, Treibstoff, Ladungsdichte und Operator. CCN betreibt keine Flugzeuge; die Typen sind Beispiele aus dem Angebot der Operatoren, keine eigene Flotte.
Was einen angebotenen Preis verändern kann
- Treibstoffpreise zwischen Angebot und Flug
- Slot- oder Genehmigungsänderungen, die Stopps oder Wartezeit verursachen
- Tatsächliches Gewicht oder Maße weichen von der Anfrage ab
- Verzögerungen bei der Verladung verlängern Crew-Dienstzeit oder Standzeit
- Die Angebotsgültigkeit läuft vor der Unterschrift ab
Wie aus einem Preis ein Vertrag wird
- 01Unverbindliche Spanne aus dem Rechner oder vom Desk.
- 02Feste Angebote der Operatoren für Ihre Strecke und Ihren Termin.
- 03Vergleich der Gesamtkosten, nicht nur des Stundensatzes.
- 04Unterschrift innerhalb der Gültigkeit; Änderungen werden vor dem Flug neu bepreist.
So lesen Sie ein Charterangebot
- Flugzeugtyp, Operator und – sofern bereits zugeteilt – Kennzeichen
- Routing, technische Zwischenstopps und geplante Zeiten (Ortszeit)
- Nutzbare Zuladung und Volumen für Ihre Ladung auf dieser Strecke
- Preisbasis (pro Flug, Blockstunde oder Umlauf), Währung und Gültigkeit
- Enthaltene und ausgeschlossene Leistungen – Handling, Treibstoff, Genehmigungen, Versicherung, Positionierung
- Vorbehalte: Verfügbarkeit bei Vertragsschluss, Genehmigungen, Slots, Annahme durch den Operator
- Treibstoffbasis: zum Festpreis enthalten oder an den Flugtag angepasst
- Zahlungs- und Stornierungsbedingungen

Fragen
Häufige Fragen
Alle Fragen ansehen500 kg sind eine Sendung für Linien- oder Kurierkapazität, nicht für einen Vollcharter. Als Charter gerechnet zahlen Sie trotzdem das ganze Flugzeug, sinnvoll ist das nur bei Zeitdruck, abgelehnter Ware oder fehlender Linienverbindung. In diesem Fall bestimmt die kleinste geeignete Klasse — Turboprop oder leichter Jet — die Kosten, nicht das Gewicht.
Blockstunden der Strecke mit dem Stundensatz der passenden Flugzeugklasse multiplizieren, Positionierungsstunden addieren und Bodenkosten an beiden Enden aufschlagen. Der Rechner auf dieser Seite bildet genau diese Kette in Bandbreiten ab.
Meist wegen der Positionierung: Ein Flugzeug, das ohnehin in der Nähe steht, ist strukturell günstiger als eines, das zwei Leerstunden anfliegt. Zweiter Grund sind unterschiedliche Annahmen zu Standzeit und Handling.
Unsere Angebote nennen Leistungsumfang und Gültigkeitsdauer. Verfügbarkeiten ändern sich schnell, deshalb gilt jeder Preis in einem Zeitfenster.
Die kommerziellen Bedingungen stehen im Angebot. Sie sehen einen Preis für die Mission mit aufgeführten Leistungen.
Charter wird pro Mission kalkuliert, nicht pro Kilogramm. Der Preis hängt an Flugzeugtyp, Blockstunden, Positionierungsflügen, Treibstoff, Crew-Dienstzeiten, Flughafen- und Abfertigungskosten, Genehmigungen und Wartezeiten. Eine regionale Turboprop-Bewegung liegt im unteren fünfstelligen Bereich, ein Narrowbody-Sektor im mittleren fünfstelligen, eine interkontinentale Widebody- oder Übermaßrotation deutlich im sechsstelligen Bereich.
Die belastbare Zahl entsteht aus Ihrem konkreten Routing und Datum, deshalb kalkuliert unser Desk gegen eine definierte Anfrage statt gegen einen Schaufensterpreis.
Fünf Faktoren dominieren: wo das Flugzeug vor Ihrem Flug steht, die geflogene Distanz und die daraus resultierenden Blockstunden, Treibstoffmenge und Treibstoffpreis am Abflugort, die Bodenkosten an beiden Flughäfen und der regulatorische Aufwand für Route und Ware. Am häufigsten unterschätzt wird die Positionierung, denn der Leerflug vom aktuellen Standort zum Ladeort wird berechnet, obwohl dabei keine Ware bewegt wird.
Flexible Termine senken diese Kosten meist stärker als jede Verhandlung über den Stundensatz.
Nur bei guter Auslastung. Ein Charter hat feste Missionskosten, der effektive Kilopreis sinkt also mit steigender Nutzlast, und ein volles Hauptdeck schlägt bei dichter Ware die Expressraten. Bei kleinen Sendungen ist Linienfracht günstiger; der Charterfall entsteht dann über Terminkontrolle, Stückmaße oder Handlingsanforderungen, nicht über den Kilopreis.
Frachter stehen selten dort, wo die Ware liegt. Positionierung ist der Flug zum Ladeflughafen, Depositionierung der Rückflug zur Basis oder zur nächsten Mission. Beide verbrauchen Crewzeit, Treibstoff und Flughafengebühren und sind deshalb Teil des Missionspreises. Ein Ladeflughafen nahe der Operatorbasis oder ein etwas breiteres Abflugfenster senkt diesen Anteil am schnellsten.
Die häufigsten Variablen sind Standzeiten beim Laden oder Entladen, nachträgliche Änderungen an der Ware, Enteisung im Winterbetrieb, verlängerte Routen durch Luftraumsperrungen und Treibstoffpreisbewegungen bei langem Vorlauf. Jede davon steht als Annahme im Angebot, samt Anpassungsmechanik. Bleiben Ware und Termine wie beschrieben, bleibt der Preis wie kalkuliert.
Fester Preis statt Spanne? Senden Sie Strecke und Ladung.

- Telefon
- +49 172 6111193
