Frachtkapazität für Spediteure und Verlader
Luftfracht-Charter, wenn die Linienkapazität nicht reicht
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Linienluftfracht funktioniert, bis sie es nicht mehr tut: Der Platz ist ausgebucht, der Annahmeschluss vorbei oder ein Stück ist zu groß für Unterflur oder Linienfrachter. Dann stellt sich die Frage, worauf Sie ausweichen – Vollcharter, Teilcharter oder Zuladung auf einem bereits geplanten Flug. CCN vergleicht diese Optionen für Verlader und Spediteure.

Vollcharter-Kapazität
Wenn im Linienverkehr keine Unterdeckkapazität verfügbar ist, befördert ein eigenes Flugzeug die Sendung.
CCN ist ein unabhängiger Broker und betreibt keine Flugzeuge. Jeder Einsatz wird nach dem Vergleich mehrerer Optionen bei einem zugelassenen Operator platziert. So arbeitet ein unabhängiger Broker.

Was CCN übernimmt, wenn eine Sendung aus der Linie fällt
- Klären, warum die Buchung scheitert: Platz, Annahmeschluss, Stückmaß oder Warenart
- Vollcharter, Teilcharter und Konsolidierung für dieselbe Sendung vergleichen
- Teilcharterplatz auf bereits geplanten Flügen Ihrer Strecke suchen
- Charter mit bestehenden Buchungen, Luftfrachtbriefen und Zollstatus abstimmen
- Lkw-Zulauf zu einem alternativen Abflughafen organisieren, wenn das schneller ist
- Spediteur oder Verlader bleibt der einzige Ansprechpartner
Wenn die ganze Maschine nötig ist, finden Sie die Details unter Frachtflugzeug chartern.
Spediteure, die ihre Kundenbeziehung behalten wollen, lesen Charter für Spediteure.
Saisonale Engpässe behandelt die Seite Kapazität in Spitzenzeiten.
Wann sich der Wechsel von der Linie lohnt – und wann nicht
Sinnvoll, wenn
- — Die Linie ist auf der Strecke für mehrere Tage ausgebucht
- — Packstücke überschreiten Tür oder Kontur von Unterflur oder Linienfrachter
- — Fracht mehrerer Verlader für dieselbe Strecke lässt sich auf einem Flugzeug bündeln
Meist nicht die richtige Wahl, wenn
- — Der nächste Linienflug mit freiem Platz reicht für den Liefertermin
- — Die Menge ist klein und kein Teilcharter verfügbar – dann steigen die Kosten pro Kilogramm stark
- — Der Termin liegt Wochen entfernt – Sea-Air oder Straße decken ihn ab
Wenn ein Produktionsband steht, siehe zeitkritische Luftfracht.
Preistreiber und Angebotsaufbau erklärt Luftfracht-Kosten.
Kapazitätsstrukturen
Vier Wege, die Kapazität zu kaufen
Derselbe Bedarf lässt sich als ganzes Flugzeug, als Anteil daran, als reservierter Raum auf einer laufenden Rotation oder als geleaste Kapazität mit Crew kaufen. Die Struktur bestimmt den Preis stärker als der Flugzeugtyp.
Vollcharter
Eine Sendung füllt ein Deck, oder Timing und Warenart schließen Teilung aus
Sie steuern Flugplan, Ladeplan und Routing.
Teilcharter
Das Volumen füllt einen Teil des Decks und das Bereitstellungsdatum erlaubt eine Konsolidierung
Mehrere Versender teilen sich die Kosten innerhalb eines gemeinsamen Ladefensters.
Blocked Space
Wiederkehrendes Volumen auf einer Relation mit bestehender Rotation
Feste Zuteilung je Flug, verbindlich für einen definierten Zeitraum.
ACMI / Wet Lease
Kapazität wird für Wochen oder Monate gebraucht, nicht für einen Flug
Flugzeug, Crew, Wartung und Versicherung gegen garantierte Blockstunden.
Was der Desk für den Vergleich der Charteroptionen braucht
Vollständige Checkliste: Was ein verbindliches Charterangebot voraussetzt.
- 01Strecke und die gescheiterte Buchung (Airline, Datum, Grund, falls bekannt)
- 02Bereitstellungsdatum und Datum, bis zu dem die Fracht ankommen muss
- 03Frachtpflichtiges Gewicht, Packstücke und Maße je Stück
- 04Warenart und besonderes Handling
- 05Ob die Sendung auf mehrere Flüge aufgeteilt werden darf
- 06Ob die Fracht das Flugzeug mit anderen Verladern teilen darf
Typische Frachter für einen Luftfracht-Charter (Richtwerte)
Schmalrumpffrachter eignen sich für Paletten, die einen Regionalanschluss verpasst haben; Großraumfrachter ersetzen eine komplette Linienallokation.
- Boeing 737-800BCFNutzlast: 21.450 kgHauptdeck-Tür: 3,40 m × 2,16 m (seitlich)
- Boeing 757-200FNutzlast: ≈ 39.000 kgHauptdeck-Tür: 3,40 m × 2,18 m (seitlich)
- Boeing 767-300FNutzlast: 53.977–54.884 kg (je nach Triebwerk)Hauptdeck-Tür: 3,40 m × 2,54 m (seitlich)
- Boeing 777FNutzlast: ≈ 102.000 kgHauptdeck-Tür: 3,72 m × 3,05 m (seitlich)
Richtwerte — abhängig von Strecke, Treibstoff, Ladungsdichte und Operator. CCN betreibt keine Flugzeuge; die Typen sind Beispiele aus dem Angebot der Operatoren, keine eigene Flotte.
Grenzen, die vor dem Wechsel in den Charter zu prüfen sind
- Ob die Fracht bereits bei einer anderen Airline angeliefert oder kontrolliert ist
- Zollstatus und Dokumente, die neu ausgestellt werden müssen
- Mindestmenge, ab der ein Teilcharter auf der Strecke zustande kommt
- Abfertigungskapazität für einen Ad-hoc-Frachter am Flughafen
Von der gescheiterten Buchung zum Charterflug
- 01Sie senden die Sendungsdaten und den Grund, warum die Linie nicht passt.
- 02Der Desk vergleicht Vollcharter, Teilcharter und Konsolidierung.
- 03Sie entscheiden; der Desk bestätigt das Flugzeug und stellt mit Ihnen die Dokumente um.
- 04Handling und Lkw-Transport werden abgestimmt, der Flug bis zur Ankunft überwacht.
Was ein Angebot für einen Luftfracht-Charter enthält
- Flugzeugtyp, Operator und – sofern bereits zugeteilt – Kennzeichen
- Routing, technische Zwischenstopps und geplante Zeiten (Ortszeit)
- Nutzbare Zuladung und Volumen für Ihre Ladung auf dieser Strecke
- Preisbasis (pro Flug, Blockstunde oder Umlauf), Währung und Gültigkeit
- Enthaltene und ausgeschlossene Leistungen – Handling, Treibstoff, Genehmigungen, Versicherung, Positionierung
- Vorbehalte: Verfügbarkeit bei Vertragsschluss, Genehmigungen, Slots, Annahme durch den Operator
- Bei Teilcharter: Ihr Anteil am Flugzeug und die Aufteilung des Preises

Fragen
Häufige Fragen
Alle Fragen ansehenIn der Praxis bezeichnen beide dieselbe Leistung. Luftfracht Charter ist der Begriff der Verlader und Spediteure, Frachtcharter wird häufiger von Operatoren und Brokern verwendet.
Bei verfügbarem Flugzeug und vorliegenden Genehmigungen sind Abflüge am selben Tag möglich. Maßgeblich sind Positionierung, Crew-Dienstzeit, Slots sowie Überflug- und Landegenehmigungen.
Ja. Beim Teilcharter teilen sich mehrere Verlader einen Frachter, wenn Ware und Zeitfenster zusammenpassen. Abgerechnet wird anteilig nach Nutzlast und Volumen.
Expressluftfracht ist weiterhin Linienkapazität mit bevorzugter Abfertigung und damit abhängig von Flugplan, verfügbarem Platz und Offload-Risiko an Umsteigepunkten. Ein Charter nimmt Flugplan und Offload-Risiko heraus, weil das Flugzeug ausschließlich für Ihre Ware fliegt.
Wenn eine Sendung für das Hauptdeck der Linie zu groß ist oder ein Tag Verzug mehr kostet als der Flug, ist Charter in der Gesamtrechnung meist die günstigere Antwort.
Luftfracht rechnet mit dem höheren Wert aus tatsächlichem Bruttogewicht und Volumengewicht, wobei das Volumengewicht üblich als Länge mal Breite mal Höhe in Zentimetern geteilt durch 6000 ermittelt wird. Im Charter zahlen Sie das Flugzeug statt Kilogramm, aber dieselbe Logik entscheidet, welches Muster effizient ist.
Bei leichter, voluminöser Ware ist zuerst das Volumen ausgeschöpft und nicht die Nutzlast, was meist zu einem größeren Hauptdeck führt und nicht zu einem schwereren Flugzeug.
Kein Platz mehr auf der Linie? Senden Sie die Sendungsdaten.

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- +49 172 6111193
